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Grobkörnige Mischungen - Vorteile / Nachteile | Selektivem Fressen vorbeugen | Einkomponenten-Nahrungen - Vorteile / Nachteile | Winterpflege für Kaninchen

Produktartikel / Informationen

Hilfe und Ratschläge

Supreme Petfoods ist für Sie da, wenn Sie Probleme mit Ihrem Kleintier haben. Unser engagierter Pet Health & Care Advisor (Berater für die Gesundheit und Pflege Ihres Haustiers) steht Ihnen zur Verfügung und beantwortet alle Fragen rund um die Fütterung und Gesundheit Ihres Haustiers, sowie Frage bei Verhaltensproblemen. Schicken Sie Ihre Fragen an [email protected] oder klicken Sie auf die "Kontakt"-Taste.

Grobkörnige Mischungen im Vergleich zu Einkomponentennahrungen

Übersicht
Wenn es um die Fütterung von Kleintieren geht, bietet der Kleintiermarkt den Kunden momentan eine Vielzahl an Auswahlmöglichkeiten. Viele Futtermarken für Kleintiere, die momentan erhältich sind, enthalten eine Mischung aus Zutaten mit verschiedenen Geschmacksrichtungen, Strukturen, Formen, Größen und verschiedener Schmackhaftigkeit. Diese Futter sind als grobkörnige Mischungen bekannt.

Eine Alternative zu dieser Art ist eine Ernnährung, die aus identischen Körnern oder Pressungen (Keksen) besteht. Diese Art der Ernährung nennt man Einkomponenten-Ernährung.

Sowohl Einkomponenten-Ernährungen als auch grobkörnige Mischungen haben ihre Vor- und Nachteile. Bei der Entscheidung über die Art der Ernährung eines Tieres sind jedoch die Lebensart und die Verhaltenscharakteristika des Tieres die wichtigsten Faktoren, die man berücksichtigen muss.

Grobkörnige Mischungen - Vorteile / Nachteile
Kaninchen, Meerschweinchen und Chinchillas sind als Wildbeuter und Grasfresser bekannt. Die Fütterung einer grobkörnigen Mischung mit ihrer Vielfalt an Zutaten würde ihre Möglichkeit, natürlichen Verhaltensmustern zu folgen, indem man dem Tier die Entscheidung überlässt, wann es was fressen will, sehr verbessern.

Wenn man jedoch Produkte wie Russel Rabbit, Gerty Guinea Pig oder Charlie Chinchilla füttert, ist es wichtig, dass alle Zutaten gefressen werden, damit das Tier eine ausgewogene Ernährung erhält. Wenn das Tier zu viel Futter erhält, kann es sein, dass es seinen Hunger nur mit seinen Lieblingszutaten stillt. Das kann dazu führen, dass die Nährstoffaufnahme des Tieres leidet.

Selektivem Fressen vorbeugen
Wenn man eine grobkörnige Mischung füttert und das Tier nur selektiv frisst, gibt es verschiedene Möglichkeiten, um dies unter Kontrolle zu bekommen. Die Ernährung des Tieres kann schrittweise reduziert werden, um es zu ermutigen, mehr von den Zutaten zu fressen. Wenn das Tier jedoch seine festen Gewohnheiten hat und weiterhin selektiv frisst, wird die Fütterung mit der Häflte der benötigten Menge zweimal am Tag die gesamte Fütterungszeit verlängern und das Tier somit ermutigen, mehr von der Nahrung zu fressen.

Alternativ kann man sich auch andere Produkte der Supreme-Palette z.B. Science Selective zu Nutze machen.

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Einkomponenten-Ernährungen - Vorteile / Nachteile

Science Selective ist eine Einkomponentennahrung, die speziell entwickelt wurde, um das selektive Fressen von Tieren zu verhindern. Science Selective ist eine Vollnahrung, die aus besten Zutaten hergestellt und zu sehr schmackhaften Keksen verarbeitet wird. Dadurch, dass alle Kekse dieselbe Nährstoffzusammensetzung und eine ähnliche Form und Größe haben, wird die Möglichkeit des Tieres, selektiv zu fressen, beseitigt.

Man könnte argumentieren, dass es die Möglichkeit eines Tieres, das sich in freier Natur seine Nahrung sucht, sein natürliches Verhalten zu zeigen, reduziert, wenn man es mit einer Einkomponentennahrung versorgt. Wenn das Tier jedoch beharrlich selektiv frisst, ist es die beste Option für das Tier und den Halter, dem Tier die Möglichkeit zu nehmen, eine grobkörnige Mischung zu fressen, damit man seine gesunde Ernährung sicherstellen und eine wirksame Darmfunktion und den Zahnabrieb fördern kann.

Zusammenfassung:
Einige Tiere sind von Natur aus sehr wählerische Fresser und wenn alle Bemühungen, sie zum Fressen einer grobkörnigen Mischung zu bringen, fehlschlagen, ist es die beste Option, eine Einkomponenten-Nahrung anzubieten.
Es ist immer einfacher, einem Tier von Geburt an beizubringen, ausgewogene Nahrung zu fressen. Wenn dem Tier also im jungen Alter unterschiedliche Zutaten richtig angeboten werden, wird die Wahrscheinlichkeit des selektiven Fressens später in seinem Leben reduziert.

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Besonderheit - Winterpflege für Kaninchen

F: Können Sie mir einen Ratschlag geben, wie ich meine Kaninchen während der Wintermonate pflege?

A. Es besteht oft die Versuchung, Kaninchen im Winter zu 'verhätscheln'. Dies ist aber absolut nicht notwendig - Kaninchen sind harte Lebewesen und für extreme Kälte gut gerüstet. Ihr Fell verfügt über stark isolierende Eigenschaften und sie haben auch an der Unterseite ihrer Pfoten Fell, das sie vor der Kälte schützt. Das hilft dem Kaninchen dabei, den Wärmeverlust im Winter zu minimieren und auch die Überhitzung im Sommer zu reduzieren. Wie viele andere Säugetiere reduzieren auch die Kaninchen bei kalten Temperaturen die Blutversorgung der Hautoberfläche (und somit den Wärmeverlust) besonders in den Extremitäten, z.B. Ohren und Nase, wo sie nur schlecht mit Fell isoliert sind.

Wetterveränderungen und Wechseln des Haarkleids
Verglichen mit mehr als 18 Studen Tageslicht in der besten Zeit des Sommers können es im Winter nur 8 bis 9 Stunden sein. Außerdem kommt es auch zu einer Reduzierung der Lichtintensität und zu einem Abfall der Temperatur. Auch das Wetter verschlechtert sich - die Winde werden stärker und kälter und die Regen- und Schneemenge nimmt zu. Wenn die Jahreszeit wechselt, verbringen Kaninchen mehr Zeit an geschützten Orten, sie meiden den Wind und den Regen und fangen an, ihr Haarkleid zu wechseln. Dem Kaninchen fällt sein feines Sommerfell aus und es wächst ihm ein dickeres Fell, das für den Winter bereitgehalten wird. Über das Jahr hinweg kann es zu einem langen, andauernden Fellwechsel kommen oder eher zu zwei schnellen Fellwechseln im Frühjar und im Herbst - in diesem Fall ist der Fellwechsel im Herbst auffälliger und plötzlicher. Regelmäßiges Bürsten kann bei diesem Prozess behilfich sein.

Ernährung
Wenn es auf den Winter zugeht, sind leicht erhöhte Nährstoffkonzentrationen gleich von doppeltem Vorteil:
Sie fördern das Wachstum von neuem Fell, welches das Tier im Winter warm halten soll. Sie ermöglichen es dem Tier, etwas zusätzliches Gewicht zuzulegen, was etwas mehr Isolation gegen die Kälte bieten kann.

Wenn sie im Freilauf sind, fressen Kaninchen Gras, Kräuter & Wildpflanzen, um im Sommer Ihre Ernährung zu ergänzen. Die meisten davon sterben über den Winter jedoch ab und sind somit nicht länger verfügbar. Gras stirbt nicht ab, das Wachstum verzögert sich allerdings.

Während das Kaninchen im Sommer viel Gras frisst, ist es im Winter auf eine Kaninchen-Mischung, Heu und getrocknetes Gras angewiesen und benötigt deshalb mehr Wasser. Es ist daher lebenswichtig, dass das Wasser in den Wasserflaschen regelmäßig ausgetauscht und aufgefüllt, im Winter ggf. auch aufgetaut wird. Anderenfalls kann Dehydrierung Gesundheitsprobleme verursachen.

Behausung und Unterbringung
Generell gesehen benötigen Kaninchen keine speziell beheizte Behausung. Hauskaninchen sind normalerweise in einer trockenen, gut belüfteten, geschützten Ecke des Gartens oder Hofs bestens aufgehoben. Sie müssen vor Zugluft, Wind und Regen geschützt sein. Durch Umstellen des Käfigs kann man am meisten vom Wintersonnenlicht profitieren und eine Plastikplane (oder dickes, durchsichtiges Plastik, das in die Vorderseite der Maschendrahttüren eingesteckt wird) über der Käfigvorderseite können Schutz vor Regen bieten. Es sollte vor Wintereinbruch überprüft werden, ob der Käfig wasserdicht und vor Zugluft geschützt ist. Bei Zweifeln in Bezug auf die Isolierung kann man zusätzliches Streu in den Käfig geben.

Obwohl es nicht immer notwendig ist, wird der Stall oft nach drinnen gebracht und in einer Garage, auf der Veranda oder im Schuppen untergebracht. Dies ist möglich, so lange es keine Autoabgase gibt und Fenster für eine ausreichende Belüftung und genügend Licht sorgen. Denken Sie daran, dass die Temperaturen in Schuppen mit Fenstner an sonningen Tagen immer noch weit ansteigen können, was möglicherweise zu Hitzeerschöpfung führt. Lassen Sie die Tür oder das Fenster also offen.

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Krankheit und Hygiene
In der Wildnis brechen Krankheiten wie Myxomatose spät im Jahr zwischen September und November aus. Denken Sie als an die Impfung. Nehmen Sie sich vor Fliegen in Acht! Auch wenn sie körperlich nicht zum Fliegen in der Lage sind, können sie trotzdem da sein. Es ist schon vorgekommen, dass Madenfraß erst im November berichtet wurde.

Es ist wichtig, dass der Kaninchenstall immer sauber gehalten wird und besonders in den Wintermonaten nicht vernachlässigt wird. Im Winter tendiert man oft dazu, die Zeit zwischen den Käfigreinigungen zu verlängern, obwohl die Kaninchen ja mehr Zeit in ihren Ställen verbringen als im Sommer. In diesem Fall füllt sich die "Toiletten-Ecke" schneller und wenn der Käfig nicht gut belüftet ist, kommt es zur Ansammlung von Ammoniak. Dieses kann die Augen des Kaninchens reizen und dazu führen dass sie tränen und außerdem zu Atemproblemen führen. Kaninchen neigen zu Atemstörungen - sie tragen von Natur aus Pasteurella in sich. Die Krankheit, Schnupfen, entwickelt sich jedoch nur, wenn sie gestresst sind (Ammoniakkonzentration, Zugluft, hohe Temperaturen und feuchtes Streu). Feuchtes und verschmutztes Streu kann auch zu wunden Sprunggelenken führen und bietet enthaltenen Keimen den besten Nährboden für eine Vermehrung. Das Kaninchen kann diese einfach aufnehmen, was zu weiteren Problemen wie z. B. Durchfall führen kann. Der Käfig sollte also genauso häufig gereinigt werden wie im Sommer, ungeachtet des Wetters.

Bewegung und Gesellschaft
Im Sommer, wenn das Wetter gut ist und die Halter mehr Zeit im Freien verbringen, ist es wahrscheinlicher, dass sie mit den Kaninchen, die draußen untergebracht sind, spielen oder sie ins Freie lassen (frei im Garten oder in Freiläufe). Im Winter, wenn die Tage kürzer werden, verringern sich die Möglichkeiten für Bewegung und auch die Tendenz der Halter zum Spielen nimmt ab. Oft ist es so, dass das Kaninchen nur noch zu den Fütterungszeiten besucht und nur noch dann auf den Arm genommen wird, wenn der Käfig gereinigt wird. Dies kann dazu führen, dass das Kaninchen gelangweilt oder frustriert ist und dann seinem Halter gegenüber aggressiv wird. Tiere sind bei der Befriedigung ihrer sozialen Bedürnisse (jagen, gegenseitiges putzen, nur in enger Nähe sitzen) auf die kurze Zeit mit ihren Haltern oder die Gesellschaft weiterer Tiere angewiesen. Auch die Bewegung kann im Winter eingeschränkt sein. Bewegung ist wichtig, um die Fitness und das Wohlbefinden zu erhalten.

Während es eher einfach ist, den Bedarf an einer Behausung und an Nahrung zu decken, sollte man sich auch gezielt darum bemühen, die körperlichen und sozialen Bedürfnisse des Kaninchens zu stillen. Dies kann etwas anstrengender sein, ist aber mindestens genauso wichtig. Versuchen Sie sich eine Stunde am Tag frei zu nehmen, wenn Sie von der Schule oder aus der Arbeit zurück kommen. Wenn es nicht gerade wie aus Eimern schüttet, lassen Sie Ihr Tier im Garten laufen oder nehmen Sie es mit in die Wohnung. Es wird von der Bewegung und Ihrer Gesellschaft profitieren. Wenn das Wetter eher windig und kalt ist, wird es von selbst wieder in seinen Käfig zurück wollen.

Die Zeit im Herbst und im Winter kann für Ihr Haustier eine einsame Zeit werden, wenn Sie nicht an Ihr Tier denken und es nicht mit all der Liebe und Pflege versorgen, die es in dieser Zeit braucht.

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